Was genau ist Vitamin B12?
Vitamin B12 ist eines von dreizehn Vitaminen und eines der neun wasserlöslichen Vitamine . Wasserlösliche Vitamine lassen sich vom Körper nur schwer speichern. Vitamin B12 bildet hier eine Ausnahme, da es leicht gespeichert werden kann. Dies wirft die Frage auf, ob ein Überschuss an Vitamin B12 gesundheitsschädlich sein kann.
Wozu ist Vitamin B12 gut?
Vitamin B12 ist für eine gute Gesundheit unerlässlich. Es beeinflusst verschiedene Prozesse im Körper.
- Das Blut: Das Vitamin trägt zur Bildung roter Blutkörperchen im Körper bei.
- Zellteilung: Sie ist gut für die Produktion von Zellen und Geweben.
- Die Energie: Vitamin B12 hilft dabei, Energie aus Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten freizusetzen.
- Homocystein: Es spielt eine positive Rolle beim Abbau von Homocystein.
- Das Immunsystem: Es unterstützt das Immunsystem und trägt zu einer guten Widerstandsfähigkeit bei.
- Die psychologischen Funktionen: Vitamin B12 ist gut für die Stimmung, die Lernleistung, die Konzentration und das Gedächtnis.
- Die Müdigkeit: Es kann dazu beitragen, den mit Müdigkeit einhergehenden Energiemangel zu verringern.
- Das Nervensystem: Es hat einen positiven Einfluss auf die Funktion des Nervensystems.
zu viel Vitamin B12
Was passiert bei einer Überdosierung von Vitamin B12? Ein Vitamin-B12-Mangel ist in westlichen Ländern selten. Studien zeigen jedoch, dass zu viel Vitamin B12 gesundheitsschädlich sein kann. Nimmt man mehr Vitamin B12 auf, als der Körper verarbeiten kann, kann dies zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen wie Durchfall, Müdigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen führen. Daher ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Vitamin-B12-Zufuhr den individuellen Bedarf nicht übersteigt. In westlichen Ländern kommt dies jedoch äußerst selten vor.
Vitamin-B12-Mangel
Ein Vitamin-B12-Mangel ist jedoch weitaus häufiger. Mehr als eine halbe Million Erwachsene in den Niederlanden leiden darunter, und die Folgen können schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Zu den Risikogruppen gehören:
- Vegetarier, die nur sehr wenige Milchprodukte und Eier konsumieren
- Veganer
- Menschen, die übermäßig Alkohol konsumieren
- Menschen, die an chronischer Entzündung der Magenschleimhaut leiden
- Menschen, die an einer Darmerkrankung leiden
- Personen, die Langzeitmedikamente einnehmen