Was ist Resveratrol und woher kommt es?
Resveratrol ist eine organische Verbindung, die von Pflanzen als natürlicher Schutz gegen äußere Stressfaktoren wie UV-Strahlung oder Pilzbefall produziert wird. Es gehört zu den Stilbenen, einer Untergruppe der Polyphenole. Obwohl Rotwein häufig als Quelle genannt wird, ist seine Konzentration relativ gering.
Für hochwertige Nahrungsergänzungsmittel werden häufig Extrakte aus dem Japanischen Staudenknöterich ( Polygonum cuspidatum ) verwendet. Diese Pflanze enthält von Natur aus sehr hohe Konzentrationen des Wirkstoffs, was eine effiziente und reine Extraktion ermöglicht.
Die Rolle der Sirtuine
In der Biologie ist Resveratrol für seine Interaktion mit spezifischen Proteinen, den Sirtuinen (insbesondere SIRT1), bekannt. Diese Proteine spielen eine Rolle in verschiedenen zellulären Prozessen, die mit dem Stoffwechsel und der Aufrechterhaltung eines gesunden Zellmilieus zusammenhängen. Indem Resveratrol diese Prozesse unterstützt, trägt es zur optimalen Funktionsfähigkeit des Körpers bei.
Trans-Resveratrol vs. Resveratrol: Ein wesentlicher Unterschied
Wenn man sich näher mit Resveratrol beschäftigt, stößt man sofort auf den Begriff „trans-Resveratrol“. Dies ist keine Marketingbezeichnung, sondern beschreibt dessen Molekülstruktur. Resveratrol kommt natürlich in zwei Formen (Isomeren) vor:
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Trans-Resveratrol: Die biologisch aktive Form. Diese spezifische Molekularstruktur ist stabil und wird vom Körper erkannt und verwertet.
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Cis-Resveratrol: Eine weniger stabile Form, die häufig entsteht, wenn trans-Resveratrol Licht oder Wärme ausgesetzt wird. Diese Form wird vom Körper kaum aufgenommen.
Für eine optimale Wirkung ist es unerlässlich, ein auf Trans-Resveratrol standardisiertes Präparat zu wählen. Dies garantiert, dass die Wirkstoffe tatsächlich vorhanden und wirksam sind.
Die Herausforderung der Bioverfügbarkeit
Einer der wichtigsten Aspekte bei Resveratrol ist seine Bioverfügbarkeit. Obwohl der Stoff nach der Einnahme schnell vom Darm aufgenommen wird, unterliegt er einem umfangreichen Stoffwechsel in der Leber (dem sogenannten „First-Pass-Effekt“). Daher bleibt die freie Konzentration von Resveratrol im Blutkreislauf oft gering.
Synergie mit anderen Nährstoffen
Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass die Aufnahme von Resveratrol durch die Kombination mit bestimmten anderen Pflanzenstoffen gefördert werden kann:
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Quercetin: Dieses Polyphenol kann die Umwandlung von Resveratrol im Darm und in der Leber beeinflussen, was bedeutet, dass der Wirkstoff länger im Körper verfügbar bleibt.
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Curcumin: Die Kombination mit Curcumin wird häufig aufgrund seiner komplementären Wirkung auf zelluläre Prozesse empfohlen.
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Piperin (Schwarzer-Pfeffer-Extrakt): Dieser Extrakt ist dafür bekannt, die Aufnahme verschiedener Nährstoffe durch die Darmwand zu unterstützen.
Anwendungszeiten und Dosierung
Für eine optimale Wirkung ist nicht nur die Qualität, sondern auch der Zeitpunkt der Einnahme wichtig.
Wann einnehmen?
Resveratrol ist eine fettlösliche Verbindung. Daher kann die Aufnahme deutlich verbessert werden, wenn es zusammen mit einer Mahlzeit, die gesunde Fette enthält, eingenommen wird. Viele Experten empfehlen die Einnahme morgens, um den natürlichen Rhythmus des Stoffwechsels und der Sirtuin-Aktivität zu unterstützen.
Dosierung
Im Rahmen eines bewussten Lebensstils werden häufig Dosen zwischen 250 mg und 500 mg Trans-Resveratrol pro Tag verwendet. Diese Mengen bieten eine solide Unterstützung, ohne das natürliche Gleichgewicht des Körpers zu stören.
Qualität und Sicherheit
Trans-Resveratrol ist im Allgemeinen sehr gut verträglich. Bei sehr hohen Dosen (über 1000 mg pro Tag) können leichte Verdauungsbeschwerden auftreten. Daher ist es ratsam, die empfohlene Tagesdosis einzuhalten.
Bei Vaud hat die klinische Evidenz höchste Priorität. Wir wählen ausschließlich hochreines Trans-Resveratrol ohne unnötige Füllstoffe aus, um einen Qualitätsstandard zu gewährleisten, der einem erstklassigen Gesundheitsprogramm gerecht wird.
Zusammenfassung
Resveratrol ist ein wirksames Mittel für alle, die einen gesunden Lebensstil anstreben. Durch die Wahl des trans-Isomers und die Kombination mit einer fettreichen Mahlzeit oder synergistischen Substanzen wie Quercetin unterstützen Sie Ihren Körper auf wissenschaftlich belegte Weise.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ist Rotwein eine gute Resveratrolquelle? Rotwein enthält zwar Resveratrol, jedoch nur in geringen Mengen. Um eine wirksame Dosis zu erreichen, müsste man ungesunde Mengen Wein konsumieren. Nahrungsergänzungsmittel bieten eine konzentrierte und verantwortungsvolle Alternative.
Welchen Nutzen hat Japanischer Staudenknöterich? Japanischer Staudenknöterich ist eine der reichhaltigsten natürlichen Quellen für Trans-Resveratrol. Die Verwendung dieser Quelle garantiert eine hohe Konzentration des Wirkstoffs in stabiler Form.
Kann ich Resveratrol mit anderen Nahrungsergänzungsmitteln kombinieren? Ja, im professionellen Bereich wird Resveratrol häufig mit NMN oder Quercetin kombiniert. Diese Substanzen verstärken sich gegenseitig in ihrer Wirkung auf die Zellvitalität.
Ist Resveratrol bei Langzeitanwendung sicher? Studien zur Langzeitanwendung in Dosen bis zu 500 mg pro Tag zeigen ein sicheres Profil bei gesunden Erwachsenen. Konsultieren Sie vor der Einnahme jeglicher Medikamente immer einen Arzt oder Apotheker.